4. Kostengünstiger Wohnraum, lebendige Quartiere


Wohnraum ist ein knappes Gut. Der Bedarf wird weiter steigen. Der Flächenbedarf pro Person ist − abhängig von der Lebenssituation und vom Lebensstil – sehr unterschiedlich. Damit der ökologische Fussabdruck jedes Einzelnen nicht weiter steigt oder sich sogar verringert, sensibilisieren wir die Bevölkerung und lenken die Entwicklung von Wohnraum. Durchmischte Wohnzonen und Quartiere werden gezielt gefördert und die Bildung farbloser Einheitsquartiere und Abschottung ihrer Bewohner verhindert. Genossenschaftliche Strukturen ermöglichen weiterhin kostengünstiges Wohnen in unserer Gemeinde. Das Angebot der Wohnungen sowie deren Grösse entsprechen der jeweils aktuellen Nachfrage.

Konkret:
› Genossenschaftliche Strukturen erhalten und fördern. Quartiere entwickeln sich nach Konzepten und ermöglichen verschiedene Wohnformen.
› Bei Verdichtungen bezahlbaren Wohnraum als Ausgleich einfordern.
› Die Gemeinde erwirbt Wohnraum oder gibt Bauland im günstigen Baurecht ab.
› Die Gemeinde verbindet Baurechte mit Auflagen um nachhaltige Innovationen und Investitionen zu ermöglichen.
› Die Gemeinde sensibilisiert die Bewohner, dass Wohnungen ihrem Lebensabschnitt angepasst sein sollen und unterstützt und fördert mögliche Wohnungswechsel.

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