erleichterte Einbürgerung

Swiss_PassAm 12. Februar 2017 wird über die erleichterte Einbürgerung abgestimmt. Es geht hier um junge Menschen und damit um unsere Zukunft. Diese jungen Menschen leben in der dritten Generation in der Schweiz. Ihre Eltern waren oder sind hier, ihre Grosseltern auch. Man sieht keinen Unterschied, sie sind wie wir, sie sind wie Schweizer.

Den betroffenen Jugendlichen wird die Einbürgerung nicht geschenkt. Einige der Voraussetzungen sind:

  • Sie sind weniger als 25 Jahre alt und in der Schweiz geboren.
  • Sie haben mindestens fünf Jahre der obligatorischen Schule hier absolviert.
  • Sie verfügen über eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung.

Dazu kommen Bedingungen, die ihre Eltern und Grosseltern betreffen.

Diese Jungen erhalten das Bürgerrecht nur wenn sie es beantragen. Sie sind nur davon entbunden, Beweise für ihre Integration beibringen zu müssen und das ist richtig so. Sie einzubürgern, ist  nur normal. Sie gehören zu uns.

Im Verfahren ist ihr Status dann derselbe wie jener von Ehegatten. Auch sie gelten als integriert. In diesen Fällen liegt die Zuständigkeit beim Bund. Auch das ist richtig so. Deshalb haben sich in der Vernehmlassung 21 Kantone dafür ausgesprochen, auch der Kanton Luzern.

Mit einem «Ja» am 12. Februar bekommen gut integrierte Jugendliche auf Ersuchen den Schweizer Pass und werden in unserem beziehungsweise ihrem Land Staatsbürger, wo sich ihre Familien seit Generationen daheim fühlen und ihre Wurzeln geschlagen haben.