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Wer ist der «Glögglifrosch»?

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Als dritte Vorlage auf Gemeindeebene kommt am 17. Mai die Initiative «Grube Grisigen der Natur überlassen» zur Abstimmung. Sie will die Mergelgrube mehr oder weniger der Natur überlassen und auf die geplante Auffüllung verzichten. Gemeinde- und Einwohnerrat haben die Initiative abgelehnt; unter anderem werden Entschädigungszahlungen befürchtet. Der Entscheid ist nicht einfach, gibt es doch gute Gründe dafür und dagegen.

Für die Initiative spricht:

- Die Landschaftsnarbe der Mergelgrube gehört zu Horw und kann den Kräften der Natur überlassen werden;
- der «Glögglifrosch» (Geburtshelferkröte) ist weiterhin in der Grube daheim;
- vom Betreiber können einfache Rekultivierungsmassnahmen verlangt werden;
- die Streichung der Abbauzone aus dem Bau- und Zonenreglement bringt die nötige Klärung;
- eine 18 Jahre dauernde Baustelle mit Gefährdung der Verkehrssicherheit wird verhindert.

Gegen die Initiative spricht:

- Die hässliche Abbaunarbe kann endlich besser kaschiert werden;
- die teilweise Wiederauffüllung der Grube verbessert die Geländestabilität;
- es besteht ein Risiko zur Entschädigungspflicht bei Aufhebung der Abbauzone;
- Aushubmaterial muss zur Entsorgung nicht weit umhergefahren werden;
- den Grundsätzen der Planungsbeständigkeit und Rechtssicherheit wird entsprochen.

Sie entscheiden!

 

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