L20

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Haltungen und Meinungen

Landverkauf Stirnrüti

Landverkauf Stirnrüti kommt vors Volk

Bekanntlich ist die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum auch in der Gemeinde Horw sehr gross. Deshalb verlangte die L20 bisher immer, dass die Gemeinde weitsichtig handelt und mit den begrenzten, gemeindeeigenen Landreserven verantwortungsvoll umgeht nachhaltig bewirtschaftet. Bereits beim Planungsbericht Liegenschaftspolitik und in Form einer dringlichen Interpellation und einer dringlichen Motion stellte die L20 darum kritische Fragen. Der Verkauf von gemeindeeigenem Land ist eine sensible Angelegenheit und die Verantwortung gegenüber der Bevölkerung und kommenden Generationen ist hoch.
An der letzten Einwohnerratssitzung stimmte der Rat dem Landverkauf knapp Stirnrüti zu. In der Folge kam das parlamentarische Referendum zu Stande. Die NLZ berichtete in der Freitagausgabe, dass die L20 dieses Grundstück dem gemeinnützigen Wohnungsbau zuführen will. Diese Aussage ist nicht korrekt. verlangt nach einer Präzisierung, um Missverständnisse zu verhindern. Die Gemeinde soll dieses Land nicht einfach ohne Auflagen verkaufen, sondern damit eine wohnpolitische Absicht verfolgen und mit Zielvorgaben arbeiten, z. B. Abgabe im Baurecht oder Baugenossenschaften berücksichtigen oder mindestens einen Teil der Wohnungen zu einem angemessenen Preis realisieren. Die L20 setzt sich dafür ein, dass auf dem gemeindeeigenen Land Wohnungen entstehen, die für mittelständische Personen und insbesondere auch für Familien erschwinglich sind. Mit dem nun erreichten, sehr hohen Verkaufspreis wird der Investor nur Wohnungen im Hoch- und Höchstpreissegment anbieten können.
Der Entscheid zu diesem Landverkauf kam im Rat knapp zu Stande und deshalb ist es politisch vertretbar, dass dieser Verkauf der Horwer Bevölkerung zur Abstimmung vorgelegt wird.
Nun ist die Gemeinde gefordert, einen klaren Abstimmungstext zu formulieren. Der Volksentscheid muss genau aufzeigen, in welche Richtung es weitergehen soll.
Verschiedene andere Gemeinden und Städte setzen sich bereits für bezahlbaren Wohnraum ein und verfolgen eine entsprechende Politik. Horw hat gute Voraussetzungen auch eine solche Strategie zu verfolgen.
 

Kein Kuhhandel im Langensand

Der Gemeinderat will im Knoten Langensand (St. Niklausenstrasse, Mättiwilstrasse, Stutzstrasse) einen grösseren Umbau tätigen: Die Mättiwilstrasse soll direkt entlang des Bachtelbachs rechtwinklig in die St. Niklausenstrasse einmünden. Er begründet diese völlig neue und teure Strassenführung mit der Verkehrssicherheit. Eine fadenscheinige Begründung für die Strassenverlegung, denn dieses angebliche Verkehrssicherheitsproblem wird lediglich durch konsequentes Nicht-Schneiden einer Hecke erzeugt.
In Tat und Wahrheit steht eine ganz andere Absicht dahinter! Das Land zwischen alter und neuer Strassenführung soll eingezont werden. Die Wertsteigerung des Objektes ist derart enorm, dass der Landbesitzer sogar bereit ist, einen grossen Anteil an der Strassenverlegung mitzufinanzieren.
Diesen Kuhhandel lehnt die L2O entschieden ab. Wo kämen wir hin, würde dieses Beispiel Schule machen? Strassen würden je nach Finanzkraft und Zusatzgewinn der anliegenden Grundeigentümer gelegt, verlegt oder saniert. Die soeben verabschiedete Zonenplanrevision verkäme so zur Makulatur.
Da sagt die L2O: Das Projekt soll nicht einmal weiter geplant werden. Denn die anschliessende Umzonung muss sowieso vor das Volk, und bis dahin sind bereits Zehntausende von Franken unnötig in den (Langen-)Sand gesetzt.
Die neue Strassenführung ist auch objektiv gesehen nicht besser als die alte. Die Steigung wird mit 8% noch grösser sein als vorher. Die rechtwinklige Einmündung verbessert die Übersicht zwar in eine Richtung – Richtung Stadt aber wird sie sogar schlechter. Die Gemeinde müsste für die Verlegung trotzdem noch mindestens 340‘000 Franken bezahlen, nebst allen Kosten für die Verlegung der Wasserversorgung und die Siedlungsentwässerung von knapp 500‘000 Franken.
Wir verlangen eine einfache Lösung unter Beibehaltung der bisherigen Strasse und ohne Umzonungen.

 

Oberstufenschulhaus 1

Oberstufenschulhaus ein zukunftsweisendes Projekt

Die Architekten des Siegerprojektes des - vom Einwohnerrat verlangten - Architekturwettbewerbs projektierten das neue Schulhaus mit einer Glasfassade. Im Rahmen des Projektierungskredites wird nun die bestmögliche Lösung in Bezug auf Energieeffizienz dieser Fassade gesucht. Die L20 steht vollumfänglich hinter dem geplanten Projekt und unterstützt die weiteren geplanten Schritte.

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Umweltfreundliches Horw

Dank der L20-Initialzündung ist Horw offiziell zur Energiestadt geworden und hat sich somit bereit erklärt, Energiesparmassnahmen umzusetzen. Die L20 wird die weiteren Anstrengungen aufmerksam
verfolgen und sich im politischen Alltag für den Klimaschutz und den Umstieg auf erneuerbare Energien
einsetzen.
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Auf der Halbinsel hat die Natur Vortritt

Die Horwer Stimmbevölkerung hat mehrfach an der Urne zum Ausdruck gebracht, welchen Stellenwert sie der Horwer Halbinsel beimisst: Die Natur hat Vortritt! Dafür setzt sich die L20 bereits seit Jahren ein (u.a. mit der Petition gegen einen Golfplatz).
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