L20

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Auf der Halbinsel hat die Natur Vortritt

Die Horwer Stimmbevölkerung hat mehrfach an der Urne zum Ausdruck gebracht, welchen Stellenwert sie der Horwer Halbinsel beimisst: Die Natur hat Vortritt! Dafür setzt sich die L20 bereits seit Jahren ein (u.a. mit der Petition gegen einen Golfplatz).  

no-bootshafen.jpgAuch der vorliegende Entwurf für die Gesamtrevision der Ortsplanung nimmt in weiten Teilen Rücksicht auf die Natur, indem die Siedlungsentwicklung hauptsächlich im Dorfteil vorgesehen ist, dort wo die S-Bahn eine sehr gute Erschliessungsqualität
garantiert.
Der Vorschlag für einen Richtplan Halbinsel stellt einen mutigen Schritt in die Zukunft dar. Es ist grundsätzlich positiv zu werten,
dass der Gemeinderat bereit ist, den Handlungsspielraum der Gemeinde als Grundeigentümerin im Gebiet Felmis zugunsten der Bevölkerung zu nutzen.

 

Dass dabei sowohl die Perspektive des Gutes «Grämlis» wie auch der Strukturwandel der Landwirtschaft auf der Halbinsel zu berücksichtigen sind, dürfte selbstverständlich sein.


Einen eigentlichen Sündenfall stellen die vom Gemeinderat beabsichtigten Einzonungen auf der Halbinsel dar, speziell jene im Gebiete von Spissen und der Rosenau. Dieser Teil der Halbinsel ist landschaftlich sehr exponiert und stellt eine Visitenkarte Horws dar.

Hier darf nach Ansicht der L20 eine Erweiterung des Siedlungsgebietes nicht stattfinden. Nur wenige zusätzliche Personen könnten in diesem Gebiet Wohnraum finden, was in keinem Verhältnis zum landschaftlichen Verlust stehen würde.


Auch die teilweise Umzonung des Gebietes Chrischona von der Kurzone in die Wohnzone ist landschaftlich sehr heikel. Zugunsten des Landschaftsbildes Vierwaldstättersee müsste die bauliche Dichte reduziert werden. Dies käme auch dem Anliegen des Gemeinderates entgegen, Bauland für zahlungskräftige Steuerzahlerinnen und Steuerzahler zur Verfügung zu haben.