Blickpunkt August 2026

Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt
Es wächst fast kein Gras mehr auf der Horwer Halbinsel, und im Wald verlieren die Buchen ihre Blätter schon Anfang August. Im laufenden Jahr hat es zu wenig geregnet, und seit Wochen trocknet die Rekordhitze die Böden aus. Wie kann eine Gemeinde wie Horw ihren Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise und ihrer Folgen leisten? Kurz gesagt, braucht es einen Ersatz der fossilen Energien und Investitionen in Bäume, Sträucher und Gewässer.
Um die Klimaziele zu erreichen, muss Horw so weit wie möglich solar betrieben werden. Hier gibt es noch viel Luft nach oben: In seiner Antwort auf eine Interpellation von Maline Zimmermann (Junge L20) stellt der Gemeinderat in Aussicht, den Selbstversorgungsgrad der Gemeinde- liegenschaften mit Strom aus Photovoltaik in den nächsten Jahren von 12 auf 26 Prozent zu erhöhen. Die Richtung stimmt, aber Horw und CKW müssen auch für das Gemeinde-Netz und Batteriespeicher sorgen, um Solarstrom lokal zu nutzen. Deshalb hat die L20 eine Motion von Stefan Maissen (FDP) zur Beseitigung von Netzengpässen unterstützt.
Gewässer kühlen den Siedlungsraum. Deshalb soll die Gemeinde Bachläufe und Seeufer revitalisieren, pflegen und optimal zugänglich machen. Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt.
Horwerinnen und Horwer sollten vermehrt in Bäume und Sträucher investieren. Wo es möglich ist, können Gemeinde und Private klimaresistente Schattenbäume und Sträucher pflanzen. Das laufende Projekt zur Weiterentwicklung der Marktgasse und des Gemeindehausplatzes ist ein guter Startpunkt. Das Bild von der Mittagspause beim Helvetiaplatz in Luzern zeigt, dass schattige Plätze in der Sommerhitze sofort rege genutzt werden.





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