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Blickpunkt März 2022

Aktualisiert: 25. Apr.

Parlamentarische Bildungskommission

Der Einwohnerrat hat an der Sitzung vom 17. Februar die Weichen für die zukünftige Form der Bildungskommission gestellt. Neu soll sich diese Kommission aus Mitgliedern des Parlaments zusammensetzen, aber keine Entscheidungskompetenz haben. Die L20-Fraktion stützt diesen Entscheid. Eine parlamentarische Bildungskommission trägt zur sauberen Trennung von strategischer und operativer Führung bei. Eine Kommission, durch ein Parlament gestellt, kann seine Controlling Funktion in der strategischen Führung wahrnehmen. Das operative Management der Schule bleibt hingegen vollumfänglich bei den professionellen Schulleitungen und bei der Schuldirektion. Diese sind Spezialisten und müssen zwingend die pädagogische, personelle und administrative Führung ihrer Schuleinheit behalten.


Schulhaus Allmend

Der Einwohnerrat hat einen Planungskredit von einer Million Franken für den Ergänzungsbau beim Schulhaus Allmend genehmigt. So sehr die L2O diesen Neubau unterstützt, so wenig sind wir mit dem Planungsablauf einverstanden. Noch vor zwei Jahren hatte der Gemeinderat die Planung des Schulhauses Allmend in die Zukunft verschoben – nun wird sie überstürzt. Bevor Ergebnisse des Studienauftrages vorliegen, musste der Planungskredit gesprochen werden. Gleichzeitig fehlen Vorstellungen darüber, wie es rund um den Ergänzungsbau weitergehen soll. Eine zuvor durchgeführte Testplanung sah auch eine Turnhalle sowie einen Musikschul- und Kindergartentrakt vor. Die Gefahr besteht, dass der Ergänzungsbau künftig allein auf weiter Flur stehen wird, das veraltete Schulhaus Allmend dafür mit viel Aufwand am Leben erhalten wird.


NEIN zum Bebauungsplan Winkel

Der neue Bebauungsplan Winkel enthält zwar wesentliche Verbesserungen zur früheren, von der Stimmbevölkerung abgelehnten Vorlage. Der Hauptkritikpunkt – die überdimensionierten Bauvolumen – ist jedoch nicht beseitigt worden. Damit ist auch der Auftrag der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nicht erfüllt. Noch immer sind viel zu grosse Gebäude möglich, die weder zu den eher kleinen Bauten im historischen Kern des Winkels noch zum Steinibachried passen. Die L2O hat im Einwohnerrat Möglichkeiten aufgezeigt, wie diese Bauten durchaus verkraftbar reduziert werden könnten. Die Wohnflächen der einzelnen Wohnungen wären immer noch grosszügig, allerdings nicht mehr luxuriös. Unsere Vorschläge wurden im Rat diskussionslos abgeschmettert. Mit einem NEIN zum Bebauungsplan Winkel am 15. Mai lässt sich dies noch korrigieren.

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