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Blickpunkt - Januar 2020

Hundert Tage

Seit Anfang Oktober, also seit 100 Tagen, leiten Claudia Röösli das Sozialdepartement und Jörg Stalder das Departement Immobilien und Sicherheit der Gemeinde Horw. Nachdem sie mit der L20 viele Jahre im Einwohnerrat politisierten, haben sich beide dank beruflichem Hintergrund und Fachkenntnis schnell in ihre Ämter eingearbeitet.

Was sind ihre ersten Erfahrungen und Leistungen?


Entscheiden für die Zukunft

Als Architekt von Beruf und mit vertiefter Sachkenntnis im Energiesektor gelangt Jörg Stalder schnell zu sachgerechten Entscheiden. «Entscheide sind wichtig, damit sich die Gemeinde weiterentwickeln kann – Zukunft braucht Entscheide», sagt Stalder. Neben dem Kaufvertrag für Räume der Spitex Horw mussten Miet- und Baurechtsverhältnisse verlängert sowie die Interessen der Gemeinde bei Bauarbeiten von Senergy im Seefeld durchgesetzt werden.


Das Tafelsilber

Gemeindeeigenes Land muss im Besitz der Gemeinde bleiben, Nutzungen sollen über Baurechte möglich sein. Das ist ein Grundsatz von Gemeinderat Stalder. Neben den funktionalen Gemeindegebäuden gibt es den Grämlishof, die Anlage Krämerstein und weitere Grundstücke am See, um die man Horw beneiden kann.


Quartiere aufwerten

Gut gestaltete öffentliche Räume prägen ein Quartier und zeigen der Bevölkerung Wertschätzung. Beispielsweise eignet sich ein schön angelegter und belebter Spielplatz als Treffpunkt und trägt zur Identifikation mit dem Wohnquartier bei.


Energiepolitik

Horw errichtete mit dem neuen Konzessionsvertrag CKW einen Energiefonds, der nun geäufnet werden soll. Mit diesem Fonds soll der Weg zu einer CO2 neutralen Zukunft forciert werden.


Kerngebiete im Sozialdepartement

Claudia Röösli findet ihre Arbeit als Vorsteherin des Sozialdepartements spannend und ist mit Herzblut dabei. Was mit Heimen, Pflegeversicherung, Spitex, Betagtenbetreuung, KESB, Demenz usw. zu tun hat, steht ihr, die vorher in der Langzeitpflege tätig war, sehr nahe.


Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Horw schafft gute Rahmenbedingungen für die vielen Vereine und ihre Angebote und fördert das respektvolle und solidarische Zusammenleben aller Generationen und Bevölkerungsschichten. Zwar geografisch privilegiert und deshalb als Wohnort attraktiv, geniesst Horw unter den andern Agglomerationsgemeinden aber keine Sonderstellung.

Ob die Politik in der Gemeinde nachhaltig «sozial» ist, zeige sich auf verschiedenen Ebenen, sagt Gemeinderätin Röösli: Es brauche faire Berufschancen dank einer guten Ausbildung. Familien sollen auf bezahlbare ergänzende Kinderbetreuung sowie Wohnraum mit fairen Mieten zählen können. Dazu gehöre auch die Selbstbestimmung über das Wohnen im Alter.


Ziele

Aufgebaute Strukturen dürften nicht einem engen Finanzplan geopfert werden. Röösli bedauert, dass der Einwohnerrat das Kinder- und Jugendleitbild nicht umsetzen wollte, was die Jugendarbeit nun einschränke. «Schliesslich ist die Jugend unsere Zukunft und sollte uns das Wichtigste sein», sagt sie.


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