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Blickpunktbeitrag Oktober 2020

Aktualisiert: Nov 19

Mehr fürs Velo!


Immer mehr Fahrräder – auch solche mit Anhängern – sind von unseren Strassen nicht mehr wegzudenken. Wir bauen Strassen für den öffentlichen Verkehr und für Autos aus. Aber auf vielen Strecken bleibt das Fahrrad aussen vor und gefährliche Abschnitte bleiben bestehen, weil für Radfahrende kein oder nur ein zu schmaler Radstreifen aufgezeichnet ist. Zum Beispiel auf der Geraden zwischen Hofrüti und Felmis sowie in der unübersichtlichen Kurve im Langensand auf dem ersten Abschnitt der Mättiwilstrasse kommt es immer wieder zu gefährlichen Überholmanövern. Nach dem Kreisel Ringstrasse-Technikumstrasse läuft der rote Velofahrstreifen aus und zwingt damit die Velofahrenden auf die Autofahrbahn, wo sie von Autos und Bus auf die Seite gedrängt werden, die auch bei Gegenverkehr rücksichtslos überholen.

Grosszügige Velostreifen auf beiden Seiten der Strasse – wo auch Veloanhänger Platz haben – sowie eine Kernfahrbahn, die nicht durch eine Mittellinie geteilt ist, könnten das Nebeneinander aller Fahrzeuge regeln: weil sie den Autos optisch nur mehr eine Fahrspur bieten, fordern sie damit alle VerkehrsteilnehmerInnen zu gegenseitiger Rücksichtnahme auf.

Eine andere Möglichkeit, die Sicherheit schnell und ohne grossen baulichen Aufwand zu verbessern, sind Geschwindigkeitsreduktionen. Tempo 30 beispielsweise trägt erwiesenermassen wesentlich dazu bei, dass FussgängerInnen und Velofahrende sicherer unterwegs sind.

Es gibt aber noch einen anderen, immer wichtigeren Grund, der für Tempo 30 spricht: Der Verkehrslärm wird damit deutlich reduziert. Auch in Horw leiden AnwohnerInnen von stark befahren Strassen unter dem Lärm, der wegen der anhaltenden Bautätigkeit zudem stetig zunimmt. Auf der Kastanienbaumstrasse beispielsweise wird kräftig auf’s Gaspedal gedrückt, was nicht nur die Sicherheit der Velofahrenden gefährdet, sondern auch zu unhaltbaren Lärmbelästigungen führt. Die Grenzwerte werden bereits seit Jahren überschritten. Tempo 30 kann hier schnell und nachhaltig Abhilfe schaffen.



Bild: IG Velo Lörrach

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