Blickpunkt November 2025
- L20

- 27. Nov. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Mehr Biodiversität für Horw
Was können wir in Horw tun, um die Artenvielfalt in unserer Gemeinde zu verbessern? Die Mitglieder der L20 trafen sich am 8. November zu einer Ideenwerkstatt an der Eawag, um diese Frage zu diskutieren und Lösungen zu entwerfen. In einem wissenschaftlichen Referat zeigte der Eawag-Forscher Helmut Bürgmann anhand genetischer Studien, wie viel Platz Artenvielfalt braucht: Je grösser ein See, je vernetzter ein Fluss, desto mehr Tierund Pflanzenarten gedeihen. Gemeinderätin Claudia Röösli informiert über die vielfältigen Aktivitäten des Bereichs Natur und Umwelt, welcher zum Baudepartement gehört, und der Gemeinde im Rahmen ihrer Biodiversitätsstrategie, zum Beispiel die jährlichen Tage der Artenvielfalt oder die Naturpfad-App mit der Organisation Pusch. Sie berichtete über die erfolgreiche Ufersanierung zwischen Sternen und Winkelbadi und beim Seeacher, wo die Gemeinde vor der sanierten Ufermauer mit Steinen, Schilf und Totholz neue Lebensräume für Wassertiere gestalten liess. In einem dritten Vortrag zeigte Bernhard Wehrli mögliche Beispiele für Massnahmen zur Stärkung der Artenvielfalt am kanalisierten Dorfbach und im Siedlungsraum. Zur Bewältigung von häufigeren Starkniederschlägen brauchen die Bäche mehr Platz und die Siedlung mehr Versickerungsflächen.








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