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Blickpunkt Oktober 2021

Klimawandel in Horw

Eine unkontrollierbare globale Erwärmung hat auch für uns schwerwiegende Folgen. Um drohenden Katastrophen entgegenzuwirken, müssen die Treibhausgase sowie die CO2-Emissionen mit höchster Priorität überall vermieden werden. Auch die Gemeinde Horw kann dazu ihren Teil beitragen. Das Ziel soll sein, dass Horw ab 2030 netto null Treibhausgase erzeugt. Wir freuen uns über alle Schritte, die Horw unternimmt, um diesem Ziel näherzukommen. Und wir sind auf gutem Weg: In unserer Gemeinde werden beispielsweise seit 2020 nur noch Fahrzeuge mit Elektromotoren beschafft, der Gebäudepark wird mehrheitlich mit CO2-neutraler Energie beheizt und der verbleibende CO2-Überhang wird mit Aufforstungen kompensiert.


Areal Waldhaus Oberrüti

Das Areal des ehemaligen Hotels Waldhaus in der Oberrüti soll von der Sonderbauzone Tourismus in eine herkömmliche Wohnzone umgezont werden. Der Betrieb eines Hotels oder einer Gesundheitsanlage lohne sich wirtschaftlich nicht und erzeuge überdies mehr Verkehr, heisst es. Im Gegenzug würden der Anteil Grünzone erweitert und eine neue Zone für öffentliche Zwecke geschaffen. An diese Pläne knüpfen wir unsere Erwartung, dass die Zone als Naherholungsgebiet zur lebendigen Freizeitgestaltung für Mensch und Tier zur Verfügung steht. Der Zugang muss attraktiv und auch für Gehbehinderte sowie für Fahrräder gewährleistet sein. Zudem soll die Architektur der Neubauten dezent und mit dem Ortsbild verträglich gestaltet werden, damit die naturnahe Stimmung am Waldrand nicht verloren geht.


Kultur und Begegnung im Ziegeleiareal

Südlich des Steinibachs ist in Horw ein neues Quartier entstanden. Mit dem Campus Horw geht es weiter so. Mit den neuen Bauten kommen Menschen, vor allem auch viele junge Menschen. Und es kommt Leben ins Quartier. Dafür braucht es Platz, nicht nur in den Wohnungen, sondern auch im geplanten öffentlichen Raum. Noch fehlen Kultur- und Begegnungsräume. Die Idee, im Ziegeleiareal Kulturräume zu schaffen, hat der Gemeinderat aus bautechnischen Gründen verworfen. Die Forderung bleibt. Die angestrebte Änderung des Bebauungsplans bietet Gelegenheit, diesem Bedürfnis gerecht zu werden. Mit der Umzonung hat die Gemeinde in diesem Gebiet enorme Mehrwerte geschaffen. Es darf von den Grundeigentümern daher auch ein Entgegenkommen und Handlungsbereitschaft erwartet werden. Sicherzustellen ist zudem, dass nicht alle Zeugen der industriellen Vergangenheit ausradiert werden. Das eine lässt sich mit dem anderen gut kombinieren!

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